Grundschule und weiterführende Ausbildungen

Die Schulpflicht beträgt in Schweden neun Jahre und beginnt für jedes Kind in dem Jahr, in dem es das siebente Lebensjahr vollendet. Nach der Grundschule folgt eine Kombination aus Berufsausbildung und "Abitur". Die Grundschule ist in jeweils drei Jahre Unterstufe (Lågstadiet), Mittelstufe (Mellanstadiet) und Oberstufe (Högstadiet) unterteilt. Danach folgt das Gymnasium oder sollte man besser von einer "Erweiterten Oberstufe" reden? Wer sich hier etwas an das Schulsystem der DDR erinnert fühlt, liegt nicht völlig falsch: das System wurde in den 1960-er Jahrenauf Initiative des sozialdemokratischen Politikers Stellan Arvidsson eingeführt - dieser war zeitgleich Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Schweden - DDR (in der DDR gab es in den 1960-er und 1970-er Jahren das Abitur nur zusammen mit einer Berufsausbildung; bis zum Ende gabe es auch die Berufsausbildung mit Abitur).

In den ländlichen Gebieten versucht man soweit wie möglich, Unter- und Mittelstufe auch auf dem platten Land anzubieten, während der Oberstufenunterricht eher in den Zentralorten realisiert wird.

 

Nach der Grundschule

Hochschulen und Universitäten übernehmen einen großen Teil der Ausbildungen

Daneben gibt es kürzere berufspraktische Angebote

Für das soziale Leben unentbehrlich: die Studienzirkel